
185
Fahren
Geschwindigkeitsregelung*
(Geschwindigkeitsregelanlage - GRA) Einleitung
Mit der Geschwindigkeitsregelanlage wird die Geschwindig-
keit konstant gehalten.
Mithilfe der Geschwindigkeitsregelanlage kann jede gewünschte Geschwin-
digkeit ab etwa 30 km/h konstant gehalten werden. Dies geschieht natür-
lich nur in dem Umfang, in dem Motorleistung bzw. Motorbremswirkung
dies zulassen. Durch den Einsatz dieser Anlage wird das rechte Bein entlas-
tet – vor allem auf langen Strecken.
Die Kontrollleuchte im Kombiinstrument leuchtet, wenn sich die Ge-
schwindigkeitsregelanlage im Regelmodus befindet.
ACHTUNG
Aus Sicherheitsgründen darf die Geschwindigkeitsregelanlage bei dich-
tem Verkehr und ungünstigem Fahrbahnzustand (wie z.B. Glätte, Aqua-
planing, Rollsplitt etc.) nicht benutzt werden – Unfallgefahr!
VORSICHT
Bei Fahrzeugen mit Schaltgetriebe: Bei eingeschalteter Geschwindigkeitsre-
gelanlage nicht den Leerlauf einlegen, ohne vorher auszukuppeln, da sich
die Motordrehzahl erhöhen würde und der Motor beschädigt werden könn-
te.
Hinweis
Beim Fahren auf stärkeren Gefällestrecken kann die Geschwindigkeitsregel-
anlage die Geschwindigkeit nicht konstant halten. Durch das Eigengewicht
des Fahrzeugs erhöht sich die Geschwindigkeit. Schalten Sie daher recht-
zeitig in einen niedrigeren Gang oder bremsen Sie das Fahrzeug mit der
Fußbremse ab.
Geschwindigkeit speichern
Die gewünschte Geschwindigkeit muss gespeichert werden.
Abb. 144 Bedienungse-
lemente der Geschwin-
digkeitsregelanlage
– Fahren Sie mit der gewünschten Geschwindigkeit.
– Ziehen Sie den Hebel A
in Position
⇒
Abb. 144 1, um die An-
lage einzuschalten.
– Drücken Sie kurz auf die Drucktaste B
.
Sicher ist sicherBedienungshinweiseRat und TatTechnische Daten

189
Fahren
Hinweise für den Fahrbetrieb
Die Gänge werden automatisch geschaltet.
Abb. 147 Ansicht der
Mittelkonsole: Wählhe-
bel mit Sperrtaste
Anfahren
– Bremspedal treten und halten.
– Halten Sie die Sperrtaste (Taste im Wählhebelgriff) gedrückt,
stellen Sie den Wählhebel in die gewünschte Stellung, z.B. in D,
und lassen Sie die Sperrtaste los.
– Warten Sie eine kurze Zeit, bis das Getriebe geschaltet hat
(leichter Einschaltruck spürbar).
– Lassen Sie das Bremspedal los und geben Sie Gas ⇒
.
Vorübergehend anhalten
– Halten Sie das Fahrzeug durch Betätigen der Fußbremse fest, z.
B. vor Ampeln. –
Schließen Sie die Parkbremse auf größeren Steigungen, um
beim Anfahren ein Wegrollen des Fahrzeugs zu vermeiden ⇒
.
Einparken
– Treten und halten Sie das Bremspedal ⇒
.
– Schalten Sie die Parkbremse ein.
– Halten Sie die Sperrtaste gedrückt, stellen Sie den Wählhebel
auf P und lassen Sie die Sperrtaste los.
Der Motor kann nur in den Wählhebelstellungen P oder N angelassen wer-
den.
Beim Parken auf ebenem Untergrund genügt es, die Wählhebelstellung P
einzulegen. Bei abschüssiger Fahrbahn sollten Sie jedoch zuerst die Park-
bremse schließen und dann erst die Wählhebelstellung P einlegen. Dadurch
erreichen Sie, dass der Sperrmechanismus nicht zu stark belastet wird und
sich der Wählhebel leichter aus der Stellung P nehmen lässt.
Fahrzeuge mit multitronic®-Getriebe: Ihr Fahrzeug ist mit einer Anfahrun-
terstützung ausgestattet, die ein leichteres Anfahren an Steigungen er-
laubt. Das System ist aktiviert, wenn das Bremspedal einige Sekunden ge-
drückt wird. Nach Lösen des Bremspedals wird die Bremskraft für einen kur-
zen Moment gehalten, um ein Zurückrollen des Fahrzeugs während des An-
fahrens zu verhindern.
Sicher ist sicherBedienungshinweiseRat und TatTechnische Daten

190Fahren
ACHTUNG
● Geben Sie kein Gas, wenn Sie bei stehendem Fahrzeug und laufen-
dem Motor die Wählhebelstellung verändern. Andernfalls besteht Unfall-
gefahr!
● Beachten Sie, dass beim vorübergehenden Anhalten in Wählhebel-
stellung D, S bzw. R eine geringe Kraftübertragung erfolgt. Beim Halten
ist es deshalb erforderlich, die Fußbremse entsprechend fest zu betäti-
gen, damit das Fahrzeug nicht wegrollt. Andernfalls besteht Unfallgefahr!
● Legen Sie niemals während der Fahrt den Wählhebel in die Stellung R
oder P ein - Unfallgefahr!
Wählhebelstellungen
In diesem Abschnitt werden alle Wählhebelstellungen erläu-
tert.
Abb. 148 Im Bildschirm:
Anzeigefeld für Wählhe-
belstellungen
Die eingelegte Wählhebelstellung wird im Display des Kombiinstruments
angezeigt. P - Parksperre
In dieser Stellung sind die Antriebsräder mechanisch gesperrt. Die Park-
sperre darf nur bei
stehendem Fahrzeug eingelegt werden ⇒
.
Zum Einlegen der Stellung P und zum Herausnehmen aus dieser Stellung
muss die Sperrtaste (Taste im Wählhebelgriff) gedrückt und gleichzeitig das
Bremspedal getreten werden. Dies funktioniert nur bei eingeschalteter Zün-
dung.
R - Rückwärtsgang
Beim Einlegen des Rückwärtsganges wählt das Getriebe automatisch das
niedrigste Übersetzungsverhältnis.
Den Rückwärtsgang darf nur bei stehendem Fahrzeug und Leerlaufdrehzahl
des Motors eingelegt werden ⇒
Zum Einlegen der Stellung R müssen Sie die Sperrtaste drücken und gleich-
zeitig das Bremspedal treten. In der Wählhebelstellung R leuchten bei ein-
geschalteter Zündung je nach Fahrzeugausführung ein oder zwei Rückfahr-
leuchten.
N - Neutral (Leerlaufstellung)
In dieser Stellung ist das Getriebe im Leerlauf ⇒
.
D - Dauerstellung für Vorwärtsfahrt
In dieser Stellung wählt das Getriebe das optimale Übersetzungsverhältnis
in Abhängigkeit von der Motorlast, Fahrgeschwindigkeit und dem dynami-
schen Regelprogramm (DRP).
Zum Schalten aus der Stellung N auf D muss bei einer Geschwindigkeit un-
ter 5 km/h bzw. bei stehendem Fahrzeug das Bremspedal betätigt werden.
⇒
.
Unter bestimmten Gegebenheiten (z. B. bei Fahrten im Gebirge oder bei An-
hängerbetrieb) kann es vorteilhaft sein, vorübergehend in den tiptronic-Be-
reich zu schalten ⇒ Seite 193, um das Übersetzungsverhältnis den Fahrbe-
dingungen manuell anzupassen.

196Intelligente Technik
Rat und Tat
Intelligente Technik
Elektronische Stabilisierungskontrolle (ESC)
Allgemeines
Die Elektronische Stabilisierungskontrolle erhöht die Fahr-
stabilität.
Abb. 153 Mittelkonsole
mit ESC-Schalter
Mithilfe des ESC wird die Kontrolle über das Fahrzeug in fahrdynamischen
Grenzsituationen wie z.B. beim Beschleunigen und in Kurven erhöht. Es re-
duziert unter allen Fahrbahnbedingungen die Schleudergefahr und verbes-
sert somit die Fahrstabilität des Fahrzeugs. Dies geschieht bei allen Ge-
schwindigkeiten. In der Elektronische Stabilisierungskontrolle sind das Antiblockiersystem
(ABS), die Elektronische Differenzialsperre (EDS) und die Antriebsschlupfre-
gelung (ASR) integriert.
Funktionen
Das ESC-Steuergerät verarbeitet die Daten der genannten Funktionen. Es
verarbeitet außerdem zusätzlich Messdaten, die von hochempfindlichen
Sensoren bereitgestellt werden. Diese zusätzlichen Messdaten sind die
Drehgeschwindigkeit des Fahrzeugs um seine Hochachse, die Fahrzeugqu-
erbeschleunigung, der Bremsdruck und der Lenkeinschlag.
Durch die Lenkbewegung und die Fahrgeschwindigkeit wird die vom Fahrer
gewünschte Fahrtrichtung bestimmt und fortlaufend mit dem tatsächlichen
Fahrzeugverhalten verglichen. Bei Abweichungen, wie z.B. beginnendes
Schleudern des Fahrzeugs, bremst das ESC das Rad bzw. die entsprechen-
den Räder automatisch ab.
Durch die bei der Abbremsung am Rad wirksamen Kräfte wird das Fahrzeug
wieder stabilisiert. Bei übersteuerndem Fahrzeug (Tendenz zum Ausbrechen
des Hecks) erfolgt der Bremseingriff vorwiegend am kurvenäußeren Vorder-
rad. Bei untersteuerndem Fahrzeug (Tendenz zum Schieben aus der Kurve)
am kurveninneren Hinterrad.
Das ESC arbeitet in Verbindung mit dem ABS
⇒ Seite 197. Bei einer Stö-
rung des ABS fällt auch das ESC aus.
Ausschalten
Das ESC schaltet sich beim Anlassen des Motors automatisch ein und führt
einen Selbsttest durch.
Das ESC kann nicht ausgeschaltet werden.

226Pflegen und Reinigen
Leichtmetallfelgen
Alle zwei Wochen
–Waschen Sie Streusalz und Bremsabrieb von den Leichtmetall-
felgen ab.
– Behandeln Sie die Felgen mit einem säurefreien Reinigungsmit-
tel.
Alle drei Monate
– Reiben Sie die Felgen gründlich mit Hartwachs ein.
Damit das dekorative Aussehen der Leichtmetallfelgen über lange Zeit er-
halten bleibt, ist eine regelmäßige Pflege erforderlich. Wenn das Streusalz
und der Bremsabrieb nicht regelmäßig abgewaschen werden, wird das Alu-
minium angegriffen.
Als Reinigungsmittel ein säurefreies Reinigungsmittel für Leichtmetallfelgen
verwenden.
Keine Lackpolitur oder andere schleifende Mittel bei der Pflege der Räder
verwenden. Falls die Schutzlackschicht, z.B. durch Steinschläge, beschädigt
ist, muss der Schaden umgehend behoben werden.
ACHTUNG
● Reifen dürfen niemals mit Rundstrahldüsen gereinigt werden. Selbst
bei relativ großem Spritzabstand und einer sehr kleinen Einwirkzeit kön-
nen sichtbare oder nicht sichtbare Schäden am Reifen entstehen. Es be-
steht Unfallgefahr!
● Nässe, Eis und Streusalz in der Bremsanlage beeinträchtigen die
Bremswirkung – Unfallgefahr! Vermeiden Sie gleich nach der Fahrzeug-
wäsche abrupte und plötzliche Bremsmanöver. Die Bremsen müssen erst
„trockengebremst“ werden ⇒ Seite 203.
Unterbodenschutz
Die Fahrzeugunterseite ist gegen chemische und mechani-
sche Einflüsse geschützt.
Während der Fahrt sind Verletzungen der Schutzschicht möglich. Deshalb
empfehlen wir Ihnen, die Schutzschicht der Fahrzeugunterseite und des
Fahrwerks vor Beginn und am Ende der kalten Jahreszeit zu prüfen und ggf.
ausbessern zu lassen.
Wir empfehlen Ihnen, Ausbesserungsarbeiten und zusätzliche Korrosions-
schutzmaßnahmen von einem Fachbetrieb durchführen zu lassen.
ACHTUNG
Verwenden Sie niemals Unterbodenschutz oder korrosionsschützende
Mittel für Auspuffrohre, Katalysatoren oder Hitzeschilde. Durch eine hei-
ße Abgasanlage oder durch heiße Motorteile entzünden sich diese Sub-
stanzen. Brandgefahr!
Motorraum reinigen
Gehen Sie bei der Reinigung des Motorraums besonders
vorsichtig vor. Korrosionsschutz
Der Motorraum und die Oberfläche des Antriebsaggregates sind im Werk
korrosionsschützend behandelt worden.
Besonders im Winter, wenn Sie häufig auf salzgestreuten Straßen fahren,
ist ein guter Korrosionsschutz sehr wichtig. Damit das Salz nicht zerstörend
wirken kann, sollte der Motorraum vor und nach der Streuperiode gründlich
gereinigt werden.

231
Pflegen und Reinigen
VORSICHT
● Das Leder darf nicht mit Lösungsmitteln, Bohnerwachs, Schuhcreme,
Fleckenentferner und ähnlichem behandelt werden.
● Wird der Fleck über einen längeren Zeitraum hinweg nicht entfernt und
dringt in das Leder ein, kann er nicht mehr entfernt werden.
● Verschüttete Flüssigkeiten umgehend mit einem saugfähigen Tuch auf-
nehmen, damit sie nicht in das Leder oder in die Nähte eindringen.
● Bei längeren Standzeiten im Freien das Leder vor direkter Sonnenein-
strahlung schützen, um ein Ausbleichen zu vermeiden.
Hinweis
Leichte Farbveränderungen bedingt durch den Gebrauch sind normal.
Reinigung von Kunstlederbezügen
Vor der Reinigung der Kunstlederbezüge müssen folgende Hinweise berück-
sichtigt werden ⇒ Seite 229, Reinigung der Bezüge bei Sitzheizung und
elektrisch verstellbaren Sitzen bzw. mit Airbagbauteilen.
Zur Reinigung der Kunstlederbezüge nur Wasser und neutrale Reinigungs-
mittel verwenden.
VORSICHT
Das Kunstleder darf nicht mit Lösungsmitteln, Bohnerwachs, Schuhcreme,
Fleckenentferner und ähnlichem behandelt werden. Diese führen zum Aus-
härten und damit zum vorzeitigen Bruch des Materials. Kunststoffteile und Instrumententafel reinigen
–
Feuchten Sie ein sauberes, fusselfreies Tuch mit Wasser an und
reinigen Sie die Kunststoffteile und die Instrumententafel.
– Sollte das nicht ausreichen, verwenden Sie ein spezielles, lö-
sungsmittelfreies Kunststoffreinigungs- und Kunststoffpflege-
mittel.
ACHTUNG
Reinigen Sie niemals die Instrumententafel und die Oberfläche der Air-
bagmodule mit lösemittelhaltigen Reinigern. Durch lösemittelhaltige Rei-
niger wird die Oberfläche porös. Bei einer Airbagauslösung kann es zu
erheblichen Verletzungen durch sich lösende Kunststoffteile kommen.
VORSICHT
Lösungsmittelhaltige Reiniger greifen das Material an.
Holzdekore reinigen*
– Feuchten Sie ein sauberes Tuch mit Wasser an und reinigen Sie
die Holzdekore.
– Sollte das nicht ausreichen, verwenden Sie eine milde Seifen-
lauge.
VORSICHT
Lösungsmittelhaltige Reiniger greifen das Material an.
Sicher ist sicherBedienungshinweiseRat und TatTechnische Daten

250Prüfen und Nachfüllen
ACHTUNG
● Bremsflüssigkeit darf nur im verschlossenen Originalbehälter aufbe-
wahrt werden. Halten Sie es von Kindern fern! Andernfalls besteht Vergif-
tungsgefahr.
● Bei zu alter Bremsflüssigkeit kann es bei starker Beanspruchung der
Bremse zu Dampfblasenbildung in der Bremsanlage kommen. Dadurch
wird die Bremswirkung und somit die Fahrsicherheit beeinträchtigt – Un-
fallgefahr!
VORSICHT
Achten Sie darauf, dass die Bremsflüssigkeit nicht auf den Fahrzeuglack ge-
rät, da sie diesen angreift.
Umwelthinweis
Bremsbeläge und Bremsflüssigkeit müssen nach den gesetzlichen Bestim-
mungen aufgefangen und entsorgt werden. Die SEAT-Betriebe verfügen
über die notwendigen Vorrichtungen und geschultes Personal zur ordnungs-
gemäßen Lagerung und Entsorgung dieser Abfallstoffe.
Fahrzeugbatterie Allgemeines
Alle Arbeiten an der Batterie erfordern fachmännisches Wis-
sen.
Die Batterie ist wartungsfrei, sie wird im Rahmen der Inspektion geprüft.
Batterien, die älter als 5 Jahre sind, empfehlen wir auszutauschen. Batterie abklemmen
Durch das Abklemmen der Batterie werden einige Fahrzeugfunktionen (z.B.
elektrische Fensterheber) deaktiviert. Die Funktionen müssen nach dem
Wiederanklemmen erst wieder angelernt werden. Um dies zu vermeiden,
sollte die Batterie daher nur im Ausnahmefall vom Bordnetz getrennt wer-
den.
Längere Standzeiten des Fahrzeugs
Durch Ruhestromverbraucher wird die Batterie auch im Stand entladen. Bei
längeren Standzeiten in der
kalten Jahreszeit sollten Sie die Fahrzeugbatte-
rie ausbauen und in einem frostsicheren Raum aufbewahren. So verhindern
Sie, dass die Batterie „einfriert“ und dadurch zerstört wird. Während der
wärmeren Jahreszeit reicht es, den Minuspol von der Batterie abzuklem-
men. Laden Sie auch eine abgeklemmte Batterie zwischendurch auf.
Winterbetrieb
Die kalte Jahreszeit beansprucht die Batterie besonders, was eine vermin-
derte Startleistung zur Folge hat. Lassen Sie deshalb die Batterie vor Beginn
der kalten Jahreszeit prüfen und ggf. aufladen.
Fahrzeugbatterie ersetzen
Die neue Batterie muss die gleiche Kapazität, Spannung, Stromstärke, Bau-
form und eine Stopfenabdichtung haben wie die Original-Batterie. Von SEAT
speziell entwickelte Batterien erfüllen die Wartungs-, Leistungs- und Sicher-
heitsanforderungen des Fahrzeugs.
Wir empfehlen Ihnen die Verwendung von wartungsfreien Batterien.ACHTUNG
● Alle Arbeiten an der Batterie erfordern fachmännisches Wissen. Soll-
ten Arbeiten an der Fahrzeugbatterie anfallen, suchen Sie bitte einen
SEAT-Betrieb bzw. Fachbetrieb auf. Verätzungs- und Explosionsgefahr!
● Die Batterie darf nicht geöffnet werden! Versuchen Sie nicht, den
Flüssigkeitsstand der Batterie zu ändern. Andernfalls entweicht Knallgas
aus der Batterie - Explosionsgefahr!

277
Situationen
Sicherungen im Fahrzeug
Abb. 189 Links in der In-
strumententafel: Abde-
ckung des Sicherungs-
kastens.
Sicherungen nur durch Sicherungen gleicher Stärke (gleiche Farbe und glei-
cher Aufdruck) und gleicher Baugröße ersetzen.
Farbkennzeichnung der Sicherungen unter der Instrumententafel
ColorStromstärke in Amperelila3hellbraun5braun7,5rot10blau15gelb20weiß oder klar25grün30orange40
Sicherungskasten in der Schalttafel links öffnen und schließen
● Öffnen: Zum Öffnen des Sicherungsdeckels ⇒ Abb. 189 einen Schrau-
bendreher benutzen.
● Schließen: Den Sicherungsdeckel wieder anbringen.
VORSICHT
● Die Abdeckungen der Sicherungskästen vorsichtig ausbauen und wieder
richtig anbauen, um Fahrzeugbeschädigungen zu vermeiden.
● Geöffnete Sicherungskästen müssen vor dem Eindringen von Schmutz
und Nässe geschützt werden. Schmutz und Nässe in den Sicherungskästen
können Beschädigungen an der elektrischen Anlage verursachen.
Hinweis
Im Fahrzeug befinden sich noch weitere Sicherungen als in diesem Kapitel
angegeben. Diese sollten nur von einem Fachbetrieb gewechselt werden.
Durchgebrannte Sicherungen auswechseln
Abb. 190 Darstellung ei-
ner durchgebrannten Si-
cherung.
Sicher ist sicherBedienungshinweiseRat und TatTechnische Daten