
Inhaltsverzeichnis
Aufbau dieses Handbuchs . . . . . . . . . 5
Inhalte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 6
Sicher ist sicher . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 7
Sicher fahren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 7
Grundsätzliches . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 7
Richtige Sitzposition der Insassen . . . . . . . . . . . . 10
Pedalbereich . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 16
Gepäckstücke verstauen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 17
Sicherheitsgurte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 19
Grundsätzliches . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 19
Warum Sicherheitsgurte? . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 21
Die Sicherheitsgurte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 25
Gurtstraffer* . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 28
Airbag-System . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 30
Grundsätzliches . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 30
Frontairbags . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 34
Seitenairbags . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 38
Airbags abschalten* . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 41
Sicherheit von Kindern . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 43
Grundsätzliches . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 43
Kindersitze . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 45
Kindersitz befestigen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 48
Hinweise zur Bedienung . . . . . . . . . . . 55
Cockpit . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 55
Allgemeine Übersicht . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 55
Instrumente . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 57 Autogasanlage* . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 58
Display im Kombiinstrument . . . . . . . . . . . . . . . . 59
Warn- und Kontrollleuchten . . . . . . . . . . . . . . . . . 66
Schalter an der Lenksäule* . . . . . . . . . . . . . . . . . 79
Benutzerhinweise . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 79
Audio-Steuerung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 80
Bedienung Audio + Telefon . . . . . . . . . . . . . . . . . 81
Öffnen und Schließen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 83
Zentralverriegelung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 83
Schlüssel . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 88
Funk-Fernbedienung* . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 90
Diebstahlwarnanlage* . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 92
Heckklappe . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 95
Fenster . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 97
Panoramadach / Ausstelldach* . . . . . . . . . . . . . . 100
Licht und Sicht . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 103
Licht . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 103
Innenleuchten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 111
Sicht . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 112
Scheibenwischer . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 113
Rückspiegel . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 116
Sitzen und Verstauen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 120
Warum ist die Sitzeinstellung so wichtig? . . . . . . 120
Kopfstützen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 121
Vordersitze . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 123
Rücksitze . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 125
Ablagen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 127
Aschenbecher, Zigarettenanzünder und
Steckdose . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 130
Verbandskasten, Warndreieck, Feuerlöscher . . . 133
Gepäckraum . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 134
Dachgepäckträger* . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 138 Klimatisierung
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 139
Heizung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 139
Klimaanlage* . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 142
Climatronic . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 145
Allgemeine Hinweise . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 148
Fahren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 150
Lenkung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 150
Sicherheit . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 151
Zündschloss . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 151
Motor anlassen und abstellen . . . . . . . . . . . . . . . 153
Start-Stopp-Betrieb* . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 156
Schaltgetriebe . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 159
Automatikgetriebe* . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 160
Handbremse . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 168
Akustische Einparkhilfe* . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 170
Geschwindigkeitsregelung*
(Geschwindigkeitsregelanlage - GRA) . . . . . . . . . 171
Rat und Tat . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 175
Intelligente Technik . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 175
Bremsen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 175
Antiblockiersystem ABS und
Antriebsschlupfregelung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 176
Elektronische Stabilisierungskontrolle (ESC)* . . 177
Fahren und Umwelt . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 180
Einfahren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 180
Abgasreinigungsanlage . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 181
Wirtschaftlich und umweltbewusst fahren . . . . . 183
Fahrten ins Ausland . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 185
Fahren mit einem Anhänger . . . . . . . . . . . . . . . . . 186
3
Inhaltsverzeichnis

12Sicher fahren
Der Beifahrerairbag kann im Ausnahmefall ⇒ Seite 41 abgeschaltet wer-
den.
Einstellung des Beifahrersitzes ⇒ Seite 123.
ACHTUNG
● Eine falsche Sitzposition des Beifahrers kann zu schweren Verletzun-
gen führen.
● Stellen Sie den Beifahrersitz so ein, dass mindestens 25 cm Platz
zwischen Ihrem Brustkorb und der Instrumententafel ist. Sitzen Sie nä-
her als 25 cm, kann Sie das Airbag-System nicht richtig schützen.
● Wenn Sie wegen körperlicher Gegebenheiten einen Mindestabstand
von 25 cm nicht einhalten können, setzen Sie sich mit einem Fachbetrieb
in Verbindung. Dort berät man Sie über möglicherweise erforderliche Än-
derungen.
● Halten Sie die Füße während der Fahrt immer im Fußraum – legen Sie
die Füße niemals auf die Instrumententafel, aus dem Fenster heraus oder
auf die Sitzflächen! Durch eine falsche Sitzposition setzen Sie sich im
Falle eines Bremsmanövers oder Unfalles einem erhöhten Verletzungsri-
siko aus. Bei einer Airbagauslösung können Sie sich durch eine falsche
Sitzposition lebensgefährliche Verletzungen zuziehen.
● Um die Verletzungsgefahr für den Beifahrer beim plötzlichen Brems-
manöver oder Unfall zu reduzieren, fahren Sie niemals mit stark nach hin-
ten geneigter Rückenlehne! Die optimale Schutzwirkung des Airbag-Sys-
tems und der Sicherheitsgurte wird nur erreicht, wenn sich die Rücken-
lehne in einer aufrechten Position befindet und der Beifahrer den Sicher-
heitsgurt richtig angelegt hat. Je stärker die Rückenlehne nach hinten ge-
neigt ist, desto größer ist die Verletzungsgefahr durch einen falschen
Gurtbandverlauf und eine falsche Sitzposition!
● Die Kopfstützen müssen richtig eingestellt sein, damit die optimale
Schutzwirkung erzielt wird.
Richtige Sitzposition der Insassen auf den Rücksitzen
Mitfahrer auf den Rücksitzen müssen aufrecht sitzen, die Fü-
ße im Fußraum halten und richtig angegurtet sein. Die Kopf-
stütze des mittleren Rücksitzes muss in Gebrauchsstellung
stehen.
Um die Verletzungsgefahr im Falle eines plötzlichen Bremsmanö-
vers oder eines Unfalles zu verringern, müssen die Mitfahrer auf
der Rücksitzbank Folgendes beachten:
– Stellen Sie die Kopfstütze auf die richtige Position ein
⇒ Seite 13.
– Lassen Sie beide Füße im Fußraum vor dem Rücksitz.
– Legen Sie stets den Sicherheitsgurt vor Fahrtantritt richtig an
⇒ Seite 19.
– Benutzen Sie ein geeignetes Kinderrückhaltesystem, wenn Sie
Kinder im Fahrzeug mitnehmen ⇒ Seite 43.
ACHTUNG
● Eine falsche Sitzposition der Mitfahrer auf der Rücksitzbank kann zu
schweren Verletzungen führen.
● Die Kopfstützen müssen richtig eingestellt sein, damit die optimale
Schutzwirkung erzielt wird.
● Die optimale Schutzwirkung der Sicherheitsgurte wird nur erreicht,
wenn die Rückenlehne in einer aufrechten Position steht und die Mitfah-
rer die Sicherheitsgurte richtig angelegt haben. Sitzen die Mitfahrer auf
der Rücksitzbank nicht in einer aufrechten Position, erhöht sich die Ver-
letzungsgefahr durch einen falschen Gurtbandverlauf.

14Sicher fahren
Kopfstützen hinten
Abb. 5 Kopfstützen hin-
ten einstellen
Die hinteren Kopfstützen haben 2 Positionen.
● Erhöhte Position oder Gebrauchsstellung A
⇒ Abb. 5. In dieser Position
gleicht die Kopfstütze einer konventionellen Kopfstütze und schützt den In-
sassen auf dem Rücksitz in Verbindung mit dem Sicherheitsgurt.
● Außergebrauchsstellung B
⇒ Abb. 5. In der Außergebrauchsstellung
wird die Sicht des Fahrers verbessert.
Zum Einstellen der Kopfstütze in Gebrauchsstellung A
ziehen Sie sie mit
beiden Händen in Pfeilrichtung. Um die Kopfstütze in Außergebrauchsstel-
lung B
zu bringen, drücken Sie sie einfach nach unten.
ACHTUNG
Wenn sich ein Insasse auf dem Rücksitz befindet, muss die Kopfstütze
immer in Gebrauchsstellung A
stehen.
Hinweis
Bitte beachten Sie die Hinweise zur vertikalen Einstellung der Kopfstützen.
Beispiele einer falschen Sitzposition
Eine falsche Sitzposition kann für die Insassen zu schweren
Verletzungen oder zum Tode führen. Sicherheitsgurte können nur bei richtigem Gurtbandverlauf ihre
optimale Schutzwirkung entfalten. Falsche Sitzpositionen reduzie-
ren erheblich die Schutzfunktionen der Sicherheitsgurte und erhö-
hen das Verletzungsrisiko durch einen falschen Gurtbandverlauf.
Als Fahrer tragen Sie die Verantwortung für sich und für alle Mitfah-
rer - insbesondere für Kinder.
– Erlauben Sie niemals, dass irgendjemand während der Fahrt im
Fahrzeug eine falsche Sitzposition einnimmt ⇒
.
Die folgende Aufzählung enthält Beispiele für Sitzpositionen, die für alle In-
sassen gefährlich werden können. Diese Aufzählung ist nicht vollständig,
doch möchten wir Sie für das Thema sensibilisieren.
Deshalb, wann immer das Fahrzeug in Bewegung ist:
● niemals im Fahrzeug stehen
● niemals auf den Sitzen stehen
● niemals auf den Sitzen knien
● niemals Ihre Rückenlehne stark nach hinten neigen
● niemals gegen die Instrumententafel lehnen
● niemals auf der Rücksitzbank hinlegen
● niemals nur auf den vorderen Bereich des Sitzes setzen
● niemals zur Seite gerichtet sitzen

15
Sicher fahren
● niemals aus dem Fenster lehnen
● niemals die Füße aus dem Fenster strecken
● niemals die Füße auf die Instrumententafel legen
● niemals die Füße auf das Sitzpolster legen
● niemals im Fußraum mitfahren
● niemals ohne angelegten Sicherheitsgurt auf dem Sitzplatz mitfahren
● niemals im Gepäckraum aufhalten
ACHTUNG
● Jede falsche Sitzposition erhöht das Risiko schwerer Verletzungen.
● Durch falsche Sitzpositionen setzen sich die Insassen lebensgefährli-
cher Verletzungsgefahren aus, wenn die Airbags auslösen und dabei ei-
nen Insassen treffen, der eine falsche Sitzposition eingenommen hat.
● Nehmen Sie vor Fahrtantritt die richtige Sitzposition ein und behalten
Sie diese während der Fahrt immer bei. Weisen Sie vor jeder Fahrt Ihre
Mitfahrer an, die richtige Sitzposition einzunehmen und diese Sitzpositi-
on während der gesamten Fahrt beizubehalten ⇒ Seite 10, Richtige Sitz-
position der Insassen.
Sicher ist sicherHinweise zur BedienungRat und TatTechnische Daten

20Sicherheitsgurte
Gurtwarnleuchte*
Die Kontrollleuchte erinnert den Fahrer daran, den Sicher-
heitsgurt anzulegen.
Bevor Sie losfahren:
– Legen Sie stets den Sicherheitsgurt vor Fahrtantritt richtig an.
– Weisen Sie Ihre Mitfahrer an, den Sicherheitsgurt vor Fahrtan-
tritt richtig anzulegen.
– Schützen Sie Kinder in einem geeigneten Kinderrückhaltesys-
tem, das der Größe und dem Alter des Kindes entspricht.
Die Kontrollleuchte im Kombiinstrument leuchtet auf 1)
, wenn der Fahrer
oder der Beifahrer 1)
beim Einschalten der Zündung ihren Sicherheitsgurt
nicht angelegt haben. Zusätzlich ertönt nach Überschreiten einer Geschwin-
digkeit von 25 km/h ein Warnton 1)
. Dieses Signal hält an, bis der Sicher-
heitsgurt angelegt wird.
Die Kontrollleuchte* im Kombi-Instrument erlischt erst dann, wenn bei
eingeschalteter Zündung der Sicherheitsgurt anlegt wird.
1)
Modellabhängig

22Sicherheitsgurte
Fahrzeuginsassen, die ihre Sicherheitsgurte nicht angelegt haben, sind also
nicht mit ihrem Fahrzeug „verbunden“. Bei einem Frontalunfall werden sich
diese Personen folglich mit der gleichen Geschwindigkeit weiterbewegen,
mit der sich das Fahrzeug vor dem Aufprall bewegt hat! Dieses Beispiel gilt
nicht nur für Frontalunfälle, sondern für alle Arten von Unfällen und Kollisio-
nen.
Was geschieht mit nicht angegurteten Insassen?
Viele Menschen glauben, dass man seinen Körper bei einem
leichten Unfall mit den Händen abstützen kann. Das ist
falsch!
Abb. 8 Der nicht ange-
gurtete Fahrer wird nach
vorne geschleudert.
Abb. 9 Der nicht ange-
gurtete Mitfahrer auf dem
Rücksitz wird nach vorne
auf den angegurteten
Fahrer geschleudert.
Schon bei geringen Aufprallgeschwindigkeiten werden am Körper Kräfte
wirksam, die nicht mehr mit den Händen kompensiert werden können. Bei
einem Frontalunfall werden nicht angegurtete Insassen nach vorne ge-
schleudert und schlagen unkontrolliert auf Teile im Fahrzeuginnenraum, wie
z.B. Lenkrad, Instrumententafel, Windschutzscheibe, auf ⇒ Abb. 8.
Das Airbag-System ist kein Ersatz für den Sicherheitsgurt. Ausgelöste Air-
bags bieten nur einen zusätzlichen Schutz. Alle Insassen (einschließlich des
Fahrers) müssen den Sicherheitsgurt angelegt haben und ihn während der
Fahrt richtig tragen. Dadurch wird die Gefahr von schweren Verletzungen im
Fall eines Unfalles verringert – unabhängig davon, ob ein Airbag für den
Sitzplatz vorhanden ist.
Beachten Sie, dass die Airbags nur einmal auslösen. Um die bestmögliche
Schutzwirkung zu erreichen, müssen die Sicherheitsgurte immer richtig an-
gelegt sein, damit Sie auch bei Unfällen ohne Airbagauslösung geschützt
sind.
Auch für Insassen auf den Rücksitzen ist es wichtig, sich richtig anzugurten,
da sie sonst bei einem Unfall unkontrolliert durch das Fahrzeug geschleu-
dert werden. Ein nicht angegurteter Mitfahrer auf dem Rücksitz gefährdet al-
so nicht nur sich, sondern auch den vorne sitzenden Fahrer und/oder Bei-
fahrer ⇒ Abb. 9.

32Airbag-System
Kontrollleuchte für Airbag- und Gurtstraffer-System
Die Kontrollleuchte überwacht das Airbag- und Gurtstraffer-
System.
Die Kontrollleuchte überwacht alle im Fahrzeug eingebauten Airbags und
Gurtstraffer einschließlich Steuergeräte und Kabelverbindungen.
Überwachung des Airbag- und Gurtstraffer-Systems
Die Funktionsbereitschaft des Airbag- und Gurtstraffer-Systems wird dau-
ernd elektronisch überwacht. Nach jedem Einschalten der Zündung leuchtet
die Kontrollleuchte für einige Sekunden auf (Selbstdiagnose).
Das System muss überprüft werden, wenn die Kontrollleuchte :
● beim Einschalten der Zündung nicht aufleuchtet;
● nach dem Einschalten der Zündung nicht nach etwa 4 Sekunden er-
lischt;
● nach dem Einschalten der Zündung erlischt und wieder aufleuchtet;
● während der Fahrt aufleuchtet oder blinkt.
Im Falle einer Störung leuchtet die Kontrollleuchte dauerhaft. Lassen Sie
das Airbag-System umgehend von einem Fachbetrieb überprüfen.
Bei Abschaltung einer der Airbags durch eine Fachwerkstatt blinkt die Kon-
trollleuchte nach Durchführung der Prüfung einige Sekunden länger auf und
erlischt dann, wenn keine Störung vorliegt.
ACHTUNG
● Liegt eine Störung vor, kann das Airbag- und Gurtstraffer-System sei-
ne Schutzfunktion nicht richtig erfüllen.
● Wenn eine Störung vorliegt, sollte das System umgehend von einem
Fachbetrieb überprüft werden. Es besteht sonst die Gefahr, dass die Air-
bags und auch die Gurtstraffer bei einem Unfall nicht aktiviert bzw. nicht
einwandfrei ausgelöst werden.
Reparatur, Pflege und Entsorgung der Airbags
Teile des Airbag-Systems sind an verschiedenen Stellen in Ihrem Fahrzeug
eingebaut. Wenn Arbeiten am Airbag-System ausgeführt oder Systemteile
wegen anderer Reparaturarbeiten aus- und eingebaut werden, können Teile
des Airbag-Systems beschädigt werden. Dies kann zur Folge haben, dass
die Airbags im Falle eines Unfalles nicht richtig oder gar nicht auslösen.
Bei Verschrottung des Fahrzeugs oder von Einzelteilen des Airbag-Systems
sind unbedingt die dafür geltenden Sicherheitsvorschriften zu beachten.
Die Fachbetriebe und die Altfahrzeug-Entsorgungsbetriebe kennen diese Si-
cherheitsvorschriften.
ACHTUNG
● Eine unsachgemäße Behandlung und selbst durchgeführte Reparatu-
ren erhöhen das Risiko von schweren oder tödlichen Verletzungen, weil
dadurch die Airbags nicht oder unerwartet auslösen können.
● Die Polsterplatte des Lenkrades und die geschäumte Oberfläche des
Airbagmoduls in der Instrumententafel auf der Beifahrerseite dürfen we-
der beklebt noch überzogen oder anderweitig bearbeitet werden.
● Es dürfen keine Gegenstände, wie z.B. Getränkehalter, Telefonhalte-
rungen, auf den Abdeckungen der Airbagmodule befestigt werden.
● Zum Reinigen des Lenkrades oder der Instrumententafel verwenden
Sie einen trockenen oder mit Wasser angefeuchteten Lappen. Reinigen
Sie niemals die Instrumententafel und die Oberfläche der Airbagmodule
mit lösemittelhaltigen Reinigern. Durch lösemittelhaltige Reiniger wird
die Oberfläche porös. Bei einer Airbagauslösung kann es zu erheblichen
Verletzungen durch sich lösende Kunststoffteile kommen.
● Führen Sie niemals Reparaturen, Einstellungen sowie Ein- und Aus-
bauarbeiten von Teilen des Airbag-Systems durch.

34Airbag-System
Frontairbags
Beschreibung der Frontairbags
Das Airbag-System ist kein Ersatz für den Sicherheitsgurt!
Abb. 16 Einbauort Fah-
rerairbag: im Lenkrad
Abb. 17 Einbauort Bei-
fahrerairbag: in der In-
strumententafel Der Frontairbag für den Fahrer befindet sich im Lenkrad
⇒ Abb. 16 und der
Airbag für den Beifahrer in der Instrumententafel ⇒ Abb. 17. Die Airbags
sind jeweils durch den Schriftzug „AIRBAG“ gekennzeichnet.
Das Frontairbag-System bietet in Ergänzung zu den Sicherheitsgurten einen
zusätzlichen Schutz für den Kopf- und Brustbereich des Fahrers und des
Beifahrers bei Frontalkollisionen mit höherer Unfallschwere ⇒ Seite 37,
Sicherheitshinweise zum Frontairbag-System.
Außer ihrer normalen Schutzfunktion haben die Sicherheitsgurte auch die
Aufgabe, den Fahrer oder Beifahrer bei einem Frontalunfall so in Position zu
halten, dass der Airbag maximalen Schutz bieten kann.
Das Airbag-System ist kein Ersatz für den Sicherheitsgurt, sondern Teil des
gesamten passiven Fahrzeug-Sicherheitskonzeptes. Bitte beachten Sie,
dass die bestmögliche Schutzwirkung des Airbag-Systems nur im Zusam-
menwirken mit den angelegten Sicherheitsgurten und den richtig einge-
stellten Kopfstützen erreicht wird. Deshalb sind die Sicherheitsgurte nicht
nur auf Grund von gesetzlichen Bestimmungen, sondern auch aus Sicher-
heitsgründen immer zu benutzen.
Das Frontairbag-System besteht im Wesentlichen aus:
● einer elektronischen Steuerungs- und Überwachungseinrichtung (Steu-
ergerät);
● den beiden Frontairbags (Luftsack mit Gasgenerator) für den Fahrer und
Beifahrer;
● einer Kontrollleuchte in der Instrumententafel ⇒ Seite 32.
Die Funktionsbereitschaft des Airbag-Systems wird elektronisch überwacht.
Nach jedem Einschalten der Zündung leuchtet die Airbag-Kontrollleuchte für
einige Sekunden auf (Selbstdiagnose).
Eine Störung des Systems liegt vor, wenn die Kontrollleuchte :
● beim Einschalten der Zündung nicht aufleuchtet ⇒ Seite 32;
● nach dem Einschalten der Zündung nicht nach etwa 4 Sekunden er-
lischt;